Die richtige Babypflege

Posted in: Gesundheit- Okt 04, 2011 Kommentare deaktiviert für Die richtige Babypflege

Nach entbehrungsreichen und nicht immer angenehmen Wochen der Schwangerschaft ist das Baby endlich da und Sie möchten natürlich alles richtig machen, damit das Neugeborene gesund bleibt. In den ersten Lebensmonaten ist das Immunsystem noch schwach und muss sich erst entwickeln. Stillen Sie Ihr Baby, erhält es über die Muttermilch Antikörper und Immunzellen, die es vor Infektionen schützen. Auch der neuen Volkskrankheit Allergie beugt Stillen vor, ebenso regelmäßige Spaziergänge an der frischen Luft. Vergessen Sie auch nicht die Vorsorgeuntersuchungen und Impftermine wahrzunehmen.

Ansonsten ist es wichtig, die richtige Balance zu finden zwischen vorbeugenden Maßnahmen und gesunder Abhärtung. So nimmt Hygiene zwar einen wichtigen Stellenwert ein, aber der übertriebene Einsatz von Desinfektionsmitteln zerstört das natürliche Gleichgewicht und der kindliche Körper lernt nicht, mit Erregern umzugehen. Sterilisieren Sie Babyfläschchen, Schnuller und Beißringe besser durch Abkochen, im Vaporisator oder in der Mikrowelle.

Für die Pflege der zarten Babyhaut sollten Sie Produkte mit möglichst wenigen potentiell allergieauslösenden Inhaltsstoffen und ohne Konservierungsstoffe bevorzugen. Pflegeserien umfassen aufeinander abgestimmte Produkte, von der Hautcreme bis zum Badezusatz und Shampoo. Nutzen Sie das Eincremen nach dem Wickeln für eine ausgiebige Babymassage: So fühlt sich der kleine Wonneproppen auch bei der Wickelprozedur wohler und schläft leichter ein.

Oft helfen alle Gesundheitstipps für Babies nichts und das Kleine wird trotzdem krank. Blähungen und Durchfall gehören hier in den ersten drei Lebensmonaten zu den häufigsten Kinderkrankheiten. Fenchel- oder Kümmeltee hilft als gutes altes Hausmittel gegen Bauchweh. Nimmt das Baby den Tee nicht an oder sind die Blähungen richtig  schlimm, gibt es in Apotheken spezielle Entschäumer, mit denen sich die Luftansammlungen im Darm abbauen lassen. Sie können dem vermehrten Luftschlucken auch vorbeugen, indem Sie altersgerechte Flaschensauger verwenden und das Fläschchen nicht schütteln. Das bewährte Bäuerchen hilft ebenfalls, Blähungen zu vermeiden.

Durchfall sollten Sie nicht auf die leichte Schulter nehmen. Vor allem, wenn dieser über mehrere Stunden anhält, kann das Kind in ein gefährliches Flüssigkeitsdefizit geraten. Suchen Sie lieber rechtzeitig einen Kinderarzt auf: Er verschreibt eine Elektrolytlösung, die das Baby mit verloren gegangen Mineralstoffen versorgt. Durchfall wird meistens durch Viren ausgelöst. Sind also andere Familienmitglieder infiziert, sollten diese auf keinen Fall Kontakt zum Baby haben.

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