Schwangerschaft 1. Monat

Die Einnistung

Nach der Verschmelzung von Ei und Samenzelle beginnt sich die entwicklungsfähige Zelle (Zygote) zu teilen und wandert innerhalb von etwa drei Tagen bis zur Gebärmutter (Uterus). 24 Stunden später startet die Produktion des Schwangerschaftshormons hCG, das weitere Eisprünge (und somit Regelblutungen) verhindert und für eine Auflockerung der Gebärmutterschleimhaut sorgt. Das erleichtert die Einnistung des Zellgebildes, das nun Blastozyste genannt wird. Aus der äußeren Schicht der Blastozyste entwickelt sich die Plazenta, aus der inneren Schicht der Embryo und aus dem verbindenden Gewebe die Nabelschnur.
Die „richtige“ Schwangerschaft beginnt also rund fünf Tage nach der Befruchtung – zu einem Zeitpunkt, in der die werdende Mutter ihr ganz normales Leben lebt und vielleicht nicht einmal ahnt, dass in ihrem Inneren etwas Einmaliges und Wunderbares passiert, das ihr ganzes Leben verändern wird.
Gut zu wissen: Ungefähr ab dem 16. Tag nach der Befruchtung (also kurz nachdem die nächste Menstruation begonnen hätte) kann eine Schwangerschaft mit einem Schwangerschaftstest festgestellt werden.