Hautveränderung in der Schwangerschaft – Was tun?

Posted in: Schwangerschaft- Jan 17, 2012 1 Kommentar

Viele Hautveränderungen in der Schwangerschaft werden durch Schwangerschaftshormone hervorgerufen, nur in seltenen Fällen sind ernstzunehmende Erkrankungen die Ursache. Meist lassen sich die als lästig empfundenen Hautprobleme gut behandeln bzw. verschwinden nach der Schwangerschaft von selbst wieder. Doch einige Veränderungen der Haut, wie z. B. Schwangerschaftsstreifen, können ein Leben lang unschöne Narben hinterlassen.

Mit Schwangerschaftsstreifen oder auch Dehnungsstreifen haben die meisten Frauen während der Schwangerschaft zu kämpfen – nur wer von der Natur mit einer besonders elastischen Haut ausgestattet wurde, bleibt davon verschont. Die schmalen Streifen entstehen durch die Gewichtszunahme während der Schwangerschaft und die damit verbundene Dehnung der Haut. Sie sind zunächst dunkel verfärbt; nach der Geburt verschwinden zwar die Pigmentveränderungen, doch es bleiben helle Streifen zurück. Betroffen sind besonders der Bauch, die Oberschenkel und die Brüste. Sind die Dehnungsstreifen erst einmal da, gibt es keine Behandlungsmethode, die mit Sicherheit hilft. Hautärzte und Chirurgen können zwar mit speziellen Cremes oder einer Laserbehandlung Erfolge erzielen, doch diese Therapien sind sehr kostenintensiv und der Erfolg ist nicht garantiert. Deshalb wird empfohlen, vorbeugende Maßnahmen gegen Schwangerschaftsstreifen zu ergreifen. Es gilt als erwiesen, dass Frauen, die sich vor und auch während der Schwangerschaft sportlich betätigen, seltener an Schwangerschaftsstreifen leiden als unbewegliche Frauen. Es gibt genug Sportarten, die noch bis kurz vor der Entbindung ausgeübt werden können, dazu gehören Schwimmen und leichte Gymnastik- und Yogaübungen. Auch eine gesunde Ernährung kann Schwangerschaftsstreifen verhindern. Dabei sollte das für den Haut- und Zellschutz zuständige Vitamin E ausreichend eingenommen werden, welches z. B. in Hühnerfleisch, Vollkornprodukten und Blattsalaten enthalten ist. Empfohlen werden überdies tägliche Massagen der gefährdeten Körperbereiche, am besten mit Ölen, die Vitamin E enthalten. Diese vorbeugenden Maßnahmen sind zwar auch keine allumfassende Erfolgsgarantie, sie können aber die Bildung von Schwangerschaftsstreifen erheblich verringern.

Weitere häufige Hautveränderungen während der Schwangerschaft sind Pigmentveränderungen im Gesicht und am Hals sowie am Unterleib. Braune Pigmentflecken können auf Stirn, Wangen und am Hals entstehen. Die Linea Nigra ist ein dunkler Streifen, der sich von der Schamgegend bis zum Bauchnabel zieht. Diese Pigmentveränderungen können durch die Einnahme von Folsäure eingedämmt werden, sie verschwinden jedoch nach der Geburt von selbst, ebenso wie während der Schwangerschaft auftretende Pickel und Schweißbläschen.

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Eine Antwort to “Hautveränderung in der Schwangerschaft – Was tun?”

  1. Dehnungsstreifen und Schwangerschaftsstreifen loswerden | Schwangerschaftstest.de says:

    […] Ursprüngliches und Wunderbares. Doch die Schwangerschaft und die damit verbundene Gewichtszunahme verlangt der Haut eine Menge ab. Das Bindegewebe unseres Körpers ist nur begrenzt dehnbar und ist diese Belastungsgrenze erreicht, […]